Bin Huang

Bin Huang
Bin Huang

Bin Huang stellte sich der Musikwelt im Alter von 14 Jahren vor, als sie beim Internationalen Junior Wieniawski Wettbewerb in Lublin, Polen den ersten Preis gewann, den sie sich mit Maxim Vengerov teilte. Zu internationaler Berühmtheit gelangte sie, als sie sowohl den Internationalen Violinwettbewerb in Genua, Italien, im Jahr 1994 als auch den Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München im Jahr 1999 gewann. Bin Huang wurde weltweit für ihre interpretatorischen und technischen Fähigkeiten bejubelt, sie begeisterte als „eine Gewinnerin darin, worauf es am meisten ankommt…“ (The Washington Post) und „ein Talent, das den Zuhörer sprachlos lässt…“ (The Sun, Baltimore).

Bin Huangs Liveaufnahme des Beethoven Violinkonzerts auf Paganinis eigener Violine, der „Cannon“, ist die einzige existierende Liveaufnahme mit diesem legendären Instrument. Sowohl die „Audio Review“ in Italien als auch „Diapason“ in Frankreich haben diese CD in den höchsten Tönen gelobt: „Die chinesische Violinistin erstaunte den Zuhörer gleichfalls mit ihren technischen Fähigkeiten wie ihrer musikalischen Reife: ideale Intonation, elegante Linienführung…alles, was diesem Konzert seinen edlen Charakter schenkt…“ (Diapason). Regelmäßige Konzertauftritte in ganz Europa, Asien, und den Vereinigten Staaten von Amerika führten sie im Laufe ihrer Karriere mit Spitzenorchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Tschechischen Philharmonikern, dem Prager Kammerorchester, dem St. Petersburger Kammerorchester, dem Koreanischen Radiosinfoniorchester und dem Baltimore Symphony zusammen.

Bin Huangs „Baroque Violin Favorite“, das beim Label Naxos erschienen ist, wurde 2003 zur Aufnahme des Jahres „editor´s choice“ beim „American Record Guide“ gewählt. In den vergangenen Saisons war sie als Solistin beim Milano Classica Chamber Orchestra in Italien zu Gast, mit der Hong Kong Sinfonietta in Hong Kong, mit dem Shanghai Symphony Orchestra in Washington D.C., mit dem Genueser Jugendorchester beim Neujahrskonzert in Budapest, wo sie die „La Traviata“ von Camillo Sivori uraufführte, sie gab das Eröffnungskonzert für die Chinesische Botschaft in Washington D.C., sie konzertierte in Moskau und St. Petersburg mit dem New Russian National Symphony Orchestra im Rahmen des „China Cultural Festival 2004“. Andere Highlights umfassen Auftritte mit den Pomeriggi Musicali in Mailand, dem „World Chamber Orchestra“ in Deutschland oder die Premiere von Nicolo Paganinis „6 Cantabili e Valtz“ für Violine und Gitarre beim Eröffnungskonzert der „Casa Paganini“ in Genua, Italien. Bin Huang gibt häufig Meisterklassen in China und ist dort für ihre rege Konzerttätigkeit bekannt.

Bin Huang begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinunterricht in ihrer Heimatstadt Hunan in China und begann ihr Studium im Alter von neun Jahren am Zentralen Musikkonservatorium in Peking. Nach ihrem Highschool-Abschluß kam sie in die U.S.A., um am „Peabody Conservatory of Music“ zu studieren. Ihre wichtigsten Lehrer sind Shu-Min Guo, Zgi-Long Wang, Berl Senofsky, Igor Ozim, Dorothy DeLay, Hyo Kang und Gennady Kleyman. Zusätzlich zu den eingangs erwähnten gewann sie höchste Preise beim Internationalen Jacques Thibaud Violinwettbewerb in Frankreich, beim „Prague Spring International Music Competition“ in Tschechien, beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für Violine in Russland, beim Internationalen Violinwettbewerb „Queen Elisabeth“ in Belgien, beim Internationalen Violinwettbewerb in Hannover, beim Internationalen Violinwettbewerb „Dong-A“ in Korea und beim Internationalen Violinwettbewerb Indianapolis in den U.S.A. Beim Marlboro MusicFestival unterrichtete und konzertierte sie zusammen mit Mitgliedern des Beaux Arts Trio und des Juilliard und Guarneri String Quartets .